Hohe Qualität und hervorragender Service

Hohe Qualität und hervorragender Service

Hohe Qualität und hervorragender Service

Höchste Qualität entlang der gesamten Servicekette

Die Qualitätsansprüche der Gäste sind hoch. Mit durchschnittlichen Leistungen geben sie sich immer weniger zufrieden. Damit der Gast mit dem Gesamterlebnis zufrieden ist, müssen die einzelnen Teilleistungen entlang Ihrer Servicekette nahtlos ineinander greifen und mit den Erwartungen der Gäste übereinstimmen.

Qualität ist nicht gleich Luxus
Bei sämtlichen Teilleistungen ist überdurchschnittliche Qualität gefragt. Das freundliche Hotelpersonal, ein Willkommensgruss auf dem Kopfkissen, der währschafte «Älplerzmorga» mit frischen regionalen Produkten und die sichere Führung durch die Bergwelt sind ebenfalls Merkmale hoher Qualität. Hohe Quantität gilt es dabei eher zu vermeiden; zu viele Zusatzleistungen schmälern die Buchungschance.

Konsequenz in allen Bereichen
Ein stimmiges Natur- und Kulturerlebnisangebot zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sich das Erleben von Natur und Kultur wie ein roter Faden durch die gesamte Servicekette zieht.

Nachhaltigkeit und Fairness
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung werden die Tourismusbranche in Zukunft stark beschäftigen. Laut dem Kuoni Ferienreport 2011 ist Nachhaltigkeit der Zukunftsreisetrend schlechthin! Daher ist es wichtig, dass Sie diesen Aspekt in der Angebotsentwicklung berücksichtigen, gezielt integrieren und auch nach aussen kommunizieren.

Die drei Säulen der Nachhaltigen Entwicklung

Der natur- und kulturnahe Tourismus baut auf den drei «Säulen» der Nachhaltigen Entwicklung auf: Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Der natur- und kulturnahe Tourismus soll allen einen Nutzen bringen: den Gästen, den Einheimischen, der Natur und der Kultur!

Kriterien der Nachhaltigkeit
Bei der Angebotsentwicklung können Sie vordefinierte Nachhaltigkeitskriterien beachten. Dazu gehören etwa Kriterien wie Mobilität und Konsum. Ob Ihr Angebot den Nachhaltigkeitsaspekten entspricht, können Sie auch bei der Organisation bzw. Überprüfung der Servicekette abklären oder anhand der Checkliste «Überprüfung der Nachhaltigkeit des Angebotes»

Verträglich für Natur, Landschaft und Kultur
Natur- und Kulturangebote sollten keine negativen Spuren hinterlassen. Nur so können Natur, Landschaft und Kultur als touristisches Kapital langfristig erhalten bleiben. Pauschale Urteile über die ökologischen Wirkungen einzelner Sportarten und Veranstaltungen sind dabei wenig hilfreich. So kann beispielsweise eine Kanutour auf einem schmalen, naturnahen Fluss im Mai die seltene Wasseramsel beim Brüten stören. Im August hingegen wäre eine solche Tour völlig unproblematisch. Sie sollten daher in jedem Einzelfall prüfen, ob das jeweilige Angebot natur- und kulturverträglich ist, indem Sie z.B. das Gespräch mit den lokalen Akteuren, den Naturschutzorganisationen etc. suchen.

Hinweise für naturverträgliche Angebote

  • Wander-, Velo- und Reitwege, Ein- und Ausstiegsstellen für Kanus, Start- und Landeplätze etc. sind in der Regel so angelegt, dass Belastungen von Natur und Landschaft vermieden werden. Extratouren, die diese Infrastruktur umgehen, sollten daher nach Möglichkeit unterbleiben.
  • In Naturschutzgebieten gelten besondere Bestimmungen; die möglichen sportlichen Aktivitäten hängen vom jeweiligen Schutzzweck ab. Auskunft erteilt im Zweifelsfall das Bundesamt für Umwelt (BAFU).
  • Tabuzonen wie die Kernzonen von Nationalpärken oder Biosphärenreservaten dienen der ungestörten Entwicklung der Natur. Ihre Nutzung muss daher grundsätzlich unterbleiben.
  • Von Anfang April bis Mitte Juli wird die Natur zur «Kinderstube». Während dieser Zeit sind vor allem Vögel, aber auch viele andere Tierarten sehr störempfindlich. Sportliche Aktivitäten abseits von Wegen sollten, wenn überhaupt, nur nach vorheriger Rücksprache mit lokalen Naturschützern angeboten werden.
  • Während der Dämmerung sollten vor allem Aktivitäten in Wäldern und an Waldrändern auf ein Mindestmass reduziert und ausschliesslich vorhandene Wege genutzt werden.
  • Die Exkursionsleiter sollten nicht nur über sportliche, sondern auch über ökologische und soziale Qualifikationen verfügen.

Weitere Informationen finden Sie im Handbuch ab Seite 29.
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Links

Weiterführende Informationen und Tipps zum Thema umweltverträgliche Sportausübung und Tourismus bietet das BAFU.

Informationsplattform NaturSportInfo erarbeitet, die sich an Experten aus Behörden, Naturschutz- und Sportverbänden richtet. Sie informiert über sportartspezifische Konflikte, zeigt Lösungsansätze auf und vermittelt praxisbezogenes Wissen.

Die Webplattform www.ecosport.ch bietet einheitliche und leicht umsetzbare Tipps und Anregungen, wie Sie Veranstaltungen umweltfreundlicher und kostensparend organisieren können.

Die Stiftung Schweiz Mobil ist ein Portal für den Langsamverkehr und bietet Routenvorschläge, die mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft sind.